Sonntag, 21. Februar 2016

Aufgabe: 3D Scan von Ponyköpfen

Seit einiger Zeit bin ich dran: Wie lassen sich Ponyköpfe in 3D einscannen?
Dazu habe ich mich mit einigen Daimler Kollegen ausgetauscht und alle waren sich einig. Statisch alles kein Problem, aber einen atmenden Ponykopf - spannende Aufgabe. Hmm, ja danke und das wo ich mich nicht wirklich auskennen. Ein Kollege - der sich auskennt - hat für mich recherchiert und auf dieses Unternehmen war ich auch aufmerksam geworden. Er hatte sogar schon Kontakt aufgenommen und mir versichert, das klingt alles seriös.
Makerlounge 3D-Studio und er wirbt auch mit dem Einscannen von lebenden Tieren.
Letzten Sonntag war es soweit. Stefan Nitz kam aus Goslar angereist und ich war ein bisschen nervös. Vornweg: Es war das angenehmste Abenteuer was ich seit langem hatte.

Stefan Nitz von der Makerlounge sagt Hallo zu Pepe
Meine Vorbereitungen mit den Ponys bestand darin, die Schöpfe einzuflechten, damit hinterher das 'störende' Haar leichter entfernt werden kann. Ziel ist es die Ponyköpfe möglichst genau auszudrucken um die Prototypen optimal anpassen zu können.
So, was und wie tun, damit der Ponykopf möglichst ruhig bleibt. Pepe war der erste Versuchstiger:
1. Neben ihn stehen und Haare weg halten - hat nicht gut funktioniert.
2. Neben ihm knien und im Arm halten - Pepe schlief ein und wurde unheimlich schwer in meinen Armen. Auch nicht wirklich gut, vor allem bei den anderen beiden geht es dann gar nicht.

Versuch mit Moritz
Dieses Bild finde ich einfach herrlich. Der schlaue Haflinger weiss nicht was ich von ihm will: STILLSTEHEN! Aber man sieht meine Freude und den Stolz ... Schlauer Kerl, das macht es nicht einfacher.
Point ist gar nicht im Bild. Bei dem ganzen hin und her stand er auf einmal ruhig da und döste im allgemeinen Durcheinander. Stefan Nitz ergriff die Chance und ein erster guter Scan war geglückt.

Deshalb kamen wir zu folgender Lösung, die ich rein optisch nicht schön finde:

Anbinden am Doppelstrick
Das war aber nur die halbe Miete. Am Anfang versuchten wir ruhig zu sein, um keine Unruhe zu verursachen. Was aber half, war ruhige Unterhaltung und dann schlief einer nach dem anderen am Doppelstrick ein. Dazu muss ich erklären, dass Stefan Nitz eine sehr ruhige Art hat, eine angenehme Stimme und ruhige Bewegungen. Perfekt für den Umgang mit Ponys.

Ein bisschen über die Schulter geschaut.

Hatte ich noch nie gesehen.

Die Daten habe ich in der letzten Woche gleich bekommen und die Kollegen vom Ars Electronica Future Lab, mit denen wir die Prototypen bauen, haben mir gezeigt wie es aussieht.

Moritz im Scan

Point im Scan

Pepe im Scan, einmal 'in meinen Armen'

Nächste Aufgabe: Wer druckt den Ponykopf in 1:1 aus?
Bleibt spannend!

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